every single day

 

Fotos: Sabine Wenzel

press reviews

2012

in neuer Besetzung

20. April 2012 Theater Hameln

4.+5. Mai 2012 tanzhaus NRW

9. Mai 2012 Nationaltheater Vilnius/Litauen

17. - 20. + 23. + 25. - 27. + 31. Mai + 1. - 2. Juni 2012 HALLE TANZBÜHNE BERLIN

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2011

29.-31. Juli + 4.-7. + 10.-13. August 2011 in der HALLE TANZBÜHNE BERLIN

26.+27. August 2011 Künstlerhaus Mousonturm

30. September + 1. Oktober 2011 Tafelhalle Nürnberg

 

Konzept/Choreographie: Toula Limnaios
Musik: Ralf R. Ollertz

Kreation/Tanz: María de Dueñas López, Elia López González, Amit Preisman, Karolina Wyrwal, Giacomo Corvaia, Yannis Karalis, Kamil Warchulski


Lichtdesign: Jan Langebartels
Kostüme: Antonia Limnaios/Toula Limnaios

Public Relations: Silke Wiethe

„every single day“ ist frei inspiriert nach dem Mythos des Sisyphos von Albert Camus. Das Absurde besteht in dem Spannungsverhältnis zwischen der Sinnwidrigkeit der Welt einerseits und der Sehnsucht nach einem Sinn bzw. sinnvollem Handeln. Sisyphos ist Symbol für ein Lebensgefühl und wirft uns zurück auf unseren vergänglichen Zustand in unserer Verwundbarkeit als Menschen.


Camus hat den Mythos neu interpretiert – er hat einen Menschen gezeichnet, der zwar schwer an der Last seiner Aufgabe trägt, aber in der permanenten Monotonie seines Alltags Sinn und sogar Glück findet.


Wie Sisyphos sind die Interpreten in Aktionen verstrickt, die aussichtslos erscheinen – nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie unfähig sind, sich aus ihr zu lösen. In einer Zeitschleife wiederkehrender Bewegungen mit leichten, fast unmerklichen Veränderungen, eskaliert die Situation und führt zwangsläufig zum Ausbruch, der eine mögliche Auflösung erreichbar werden lässt. Alles scheint in eine entrückte Zeitlosigkeit getaucht ... - ein emotionales Gefühl, eingefangen in Bildern, die ebenso bizarr wie poetisch sind.


„every single day“ ist eine Choreographie des Betrachtens, eine poetische Erwägung über den beständig wachsenden Verdacht des Absurden. Sie treibt Alltagssituationen an die Grenze zum Sur-Realen und lässt dort zutiefst menschliche Eigen¬schaften erscheinen.


Es sind wandelnde Bilder in stetiger Entwicklung wie der Zyklus des Lebens. Sisyphos steht für die tägliche Herausforderung, etwas „Unmögliches“ zu tun. Die wiederkehrende Monotonie verbindet Hoffnung und Illusion zugleich. "Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen."


„Wenn Toula Limnaios choreographiert, strahlt etwas Seltenes von innen nach außen. Sie selbst nennt ihren Stil "magischen Realismus". Limnaios' Stücke lustwandeln auf der Grenze zwischen Tag und Traum und schwemmen unterbewusste Sehnsüchte, Ängste, Visionen an eine stets minutiös durchgestaltete sinnliche Oberfläche.“ (Berliner Morgenpost)

Eine Produktion der cie. toula limnaios und der HALLE TANZBÜHNE BERLIN. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin und des Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln des Bundes.