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Fotos: cyan
Aktuell: 15.-18. & 22.-24. April 2010, jeweils
21h HALLE
TANZBÜHNE BERLIN
02. - 05. & 09. - 12. Juli 2009 jeweils um 21
Uhr
3. Brasilien Tournee vom 13. -30. Oktober 2009
Belo Horizonte/Fortaleza/Sobral/Recife/Joao Pessoa
Tanz/Kreation: Mercedes Appugliese, Fleur Conlon,
Kayoko Minami, Clebio Oliveira, Ute Pliestermann, Hironori Sugata
Konzept/Choreographie: Toula Limnaios
Musik: Ralf R. Ollertz
Lichtdesign: Maximilian Stelzl
Technische Leitung: Jan Langebartels
Kostüme: Antonia Limnaios/Toula Limnaios
Assistenz: Feipe Luck
Public Relations: Silke Wiethe |
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Die Inszenierung fußt auf
Charakterbeschreibungen, die von Dostojewskijs psychologisch geprägten
Menschenbildern inspiriert sind.
Die Figuren sind in ein Labyrinth
katapultiert und verlieren sich, besessen von ihren inneren Dämonen.
Sie öffnen einen Riss, hineingesogen, wie hypnotisiert, entdecken
sie einen Abgrund hinter der Fassade, Masken des Alltags, ein Schein,
der früher oder später zerfällt. Denn Innen und Außen
gehören zusammen. Voneinander losgelöst sind es zwei verwirrende
Ansichten eines Geheimnisses, das wir nur erleiden, aber nicht enträtseln
können.
Vielleicht ist das Dämonische
eine schöne und romantische Vorstellung, wie sie Stefan Zweig
beschreibt: „Die ursprünglich und wesenhaft jedem Menschen
eingeborene Unruhe, die ihn aus sich selber heraus, über sich
selbst hinaus ins Unendliche treibt, gleichsam als hätte die
Natur von ihrem einstigen Chaos ein unveräußerliches
unruhiges Teil in jeder einzelnen Seele zurückgelassen.“
Nicht das Exzessive, sondern die
alltägliche Nacht, hinter der etwas Unheilvolles schimmert...
zwei Schritte weiter ... und die Seele wird schwarz ... Das Dunkel
ist manchmal noch fern, manchmal schillert es schon im Schatten
am Rande der Szenerie – in stillem Einklang – ein unsicheres
Gelände – tief bedrohlich und elegant beschworen. Eine
Ausgrabung – schön und gespenstisch – über
die Ängste und Schwächen banger Herzen. Ein geheimnisvoller
Schatten liegt über dem Geschehen ... jederzeit könnte
etwas passieren ... nicht offensichtlich und doch ist es überall
...
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