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Fotos: cyan
20.-21. & 25.-28. November & 02.- 05.Dezember
2010 jeweils 20 Uhr
HALLE
TANZBÜHNE BERLIN
Konzept/Choreographie: Toula
Limnaios
Tanz/Kreation: Mercedes Appugliese,
Ioannis Avakoumidis, Fleur Conlon, Kayoko Minami, Ute Pliestermann
Musik: Ralf R. Ollertz
Lichtdesign: Jan Langebartels
Kostüme: Antonia
Limnaios/Toula Limnaios
Public
Relations: Silke Wiethe
Fotos: cyan
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secrets perdus, intim wie ein Kammerstück
inszeniert, ist eine Reflexion über die sinnliche Wahrnehmung
und Grenz-Erfahrung in einem Raum der Stille und des Dunklen. Sie
führt in magisch hermetische Miniaturen. Gedämpft und
schwebend, entstehen fragmentarische Bilder voller Geheimnisse von
verborgenem Zusammenhang. Darsteller und Publikum befinden sich
in einem Nichts, als wären sie wie in ein undurchsichtige Dunkelheit,
enthüllt sich der Raum in einem milchigen Nebel, offenbart
Menschen in einem Zustand zwischen Präsenz und Abwesenheit.
Die Inszenierung zeigt Situationen menschlicher Entfremdung, ausgelöst
durch sichtbare oder imaginierte Machteinwirkungen. Die Figuren,
befangen in bestimmten Handlungen, bewegen sich an einer dünnen
Linie zwischen der wiedererkennbaren Realität des Alltags und
einer bizarren Traumwelt in eine entrückte Zeitlosigkeit getaucht.
Ein Haften am Licht würde die
Handlung nicht durchsichtiger machen. Ein Augenblick, schon hat
man sich an die Dunkelheit gewöhnt. Nach und nach wird sie
wie transparent, so dass der Blick Schritt für Schritt tastend
in den Raum vordringt. Lautlos folgt er den Interpreten durch das
schwarze schillernde Gespinst: Still und leicht vibrierend schweifen
die Gedanken in alle Richtungen - durch die Zeit. Schleier öffnen
und senken sich wie Vorhänge, die der Atem der Interpreten
verweht: Geheimnisse sind wie in Schatten eingeschlagen, in einer
zerbrechlich bebenden Zone, leuchten in gedämpft schillernden
Farben, ziehen im Nebel vorbei, wie etwas, das obwohl es von Zeit
zu Zeit den Blicken entzogen wird, jederzeit präsent ist: Leidenschaft
und Magie, Klarheit und Rätselhaftigkeit, Brutalität und
Tiefe - Beziehungen, versponnen im Gewebe der Dunkelheit, die wie
Trug-Bilder aufleuchten - ein Nachschwingen im Raum, als öffne
sich einen spaltbreit eine Tür zu einer anderen Welt ...
"Toula Limnaios hat
ein Faible für Tiefen. Gleichzeitig hat sie ein ausgeprägtes
Gefühl für Stimmung und Ästhetik. Ein Toula-Abend
ist immer ein Erlebnis.“" (zitty)
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